Cappenberger Zwerge
Erziehung besteht aus zwei Dingen: Beispiel und Liebe.


Betreuung

Betreuungszeiten

Ich betreue 5 Kinder im Alter von 0-4 in den Zeiten von montags bis donnerstags von 06:00 bis 15:30 und freitags bis 14:30. Wenn es bei Ihnen betrieblich veranlasst ist, nach Absprache, eine Betreuung ab 05:00 oder auch länger als bis 15.30 Uhr möglich.


Urlaub

Meine Urlaubszeiten werde ich Ihnen am Ende des Jahres mitteilen. Da wir  schulpflichtige Kinder haben werden 2 - 3 Wochen in den Sommerferien liegen und Oster,- bzw. Herbstferien werden teilweise auch in die Urlaubszeit fallen. 


Betreuung kranker Kinder

Ich werde Ihr krankes Kind nicht betreuen. 

Nach meiner Auffassung benötigt ein krankes Kind die Nähe seiner Eltern. Als Tagesmutter ist es mein pädagogischer Auftrag alle mir anvertrauten Kinder zu betreuen. Dieser Auftrag umfasst auch die gesundheitliche Fürsorge aller Tageskinder. Um zu verhindern, dass ich oder die anderen Kinder ebenso krank werden, werde ich fiebernde oder ansteckende Kinder nicht in der Tagespflege betreuen. Ebenso erledige ich keine Arztbesuche. Wenn Ihr Kind während des Aufenthaltes in meiner Tagespflege erkrankt, werde ich Sie oder Ihre Notfallperson bitten es abzuholen. Ihr Kind muss mindestens 24 Stunden (bei Durchfall und Erbrechen 48 Stunden) symptomfrei sein, bevor es wieder von mir betreut werden kann.

Bitte denken Sie daran, dass ich selber Kinder habe und wenn sie sich anstecken entfällt unter Umständen die Betreuung, ebenso wenn ich erkranke.. Falls meine Kinder erkranken werde ich Ihnen schnellstmöglich Bescheid geben und Sie entscheiden ob die Betreuung für Ihr Kind stattfinden wird oder nicht.


Mahlzeiten

Über den Tag verteilt erhält Ihr Kind 1 Hauptmahlzeit und 2 Zwischenmahlzeiten. Für Kinder ab 1 Jahr koche ich frisch und abwechslungsreich. Ich achte auf viel Obst und frisches Gemüse. Zu trinken bekommen die Kinder Wasser. Säuglinge bekommen ihr Fläschchen nach ihrem gewohnten Rhythmus. 

Gegessen wird gemeinsam in unserer Essecke. Je nach Alter helfen die Kinder beim Tischdecken und Abräumen. Selbstverständlich gibt es auch hin und wieder Marmelade oder Honig (natürlich nicht für die unter 1 Jährigen) zum Frühstück und Kekse nach dem Aufstehen. Aber alles in einem vernünftigen Maße und nicht täglich.

Falls Ihr Kind unter Lebensmittelunverträglichkeiten oder Allergien leidet bitte ich Sie mir rechtzeitig bescheid zu geben und ggf. hinreichend darüber zu informieren.


Medikamentengabe

Grundsätzlich werde ich Ihrem Kind keine Medikamente geben. 

Sollte es während einer Krankheit doch mal nötig sein, benötige ich die schriftliche Bescheinigung von Ihnen als Eltern und bei chronischen Erkrankungen die Ihres Kinderarztes. 

Wie bereits in den Rahmenbedingungen erläutert richte ich mich nach den allgemeinen Richtlinien und ihr Kind muss mindestens 24 Stunden (bei Durchfall und Erbrechen 48 Stunden) symptomfrei sein, bevor es wieder von mir betreut werden kann.


Hygiene / Sauberkeitserziehung

Da wir uns viel draußen bewegen geben Sie mir bitte ausreichend Wechselkleidung mit. Planen Sie auch eine eigene Garnitur an Regen,- Matsche, bzw. Schneesachen für die Tagespflege mit ein. Denken Sie bitte an Stoppersocken, da wir zu Hause ungern unsere Füße in Schuhe zwängen.  Sonnencreme, Windeln, Feuchttücher sollten ebenfalls von Ihnen besorgt werden. Wenn Ihr Kind nass oder matschig geworden ist wird es umgezogen und ich gebe Ihnen die Wäsche mit nach Hause. 

Entwickelt Ihr Kind ein Interesse an dem Gang zur Toilette können wir mit dem “Sauber werden” beginnen. Es ist Sinnvoll es gemeinsam vorher zu besprechen. Es wird nötig werden Trainerhöschen und Hosen mit Gummizug in der Kiste zu haben und auch zu Hause sollte das Training fortgeführt werden. 


Ruhepausen

Kinder unter 3 Jahren benötigen regelmäßige Ruhepausen. Jedes Kind hat im Schlafraum sein eigenes Bett. Nach dem Mittag gehen alle Kinder gemeinsam in ihre Betten und halten einen Mittagsschlaf. Aber auch während des Tages werde ich Ruhepausen einleiten. Zum Beispiel beim Lesen eines Buches oder Ausruhen oder Kuscheln im Ruhebereich. 


Masern

Ein weiteres, ab 2020, neues Thema in der Tagespflege ist die Masernschutzimpfung.  Sowohl die Tagespflegeperson, als auch die Tageskinder müssen mit ausreichend Impfschutz versehen sein. Die erste Impfe sollte bis zum 14. Lebensmonat gegeben worden sein und die 2. bis zum 24. Lebensmonat.  Ich möchte Sie bitten mir den Impfausweis vorzulegen, damit es dokumentiert werden kann. Nicht geimpfte Kinder müssen spätestens ab dem 24. Lebensmonat dem Gesundheitsamt gemeldet werden und dürfen von meiner Seite aus nicht mehr betreut werden.


Meine pädagogische Arbeit

Mein Auftrag in der Betreuung der Tageskinder beruht auf dem gesetzlichen Förderauftrag nach dem KiBiz und den Bildungsgrundsätzen NRW. Jedes Kind wird in seiner persönlichen Entwicklung gefördert, dabei gibt Ihr Kind durch seine Fähigkeiten und Interessen die Schwerpunkte vor. 

Als grundlegendes Ziel meiner Arbeit möchte ich Ihr Kind darin bestärken sein Leben selbständig zu gestalten. Dazu werde ich es immer mit einer führenden Hand unterstützen und es darin bestärken seine Welt zu erkunden. 

Meiner Meinung nach werden Kinder noch früh genug den Druck der Gesellschaft zu spüren bekommen. Deshalb kann Ihr Kind bei mir seine eigenen Herausforderungen angehen und an jeder ein Stück wachsen. Es wird bei mir eigene Erfolge erleben und seine Grenzen austesten. Ihr Kind wird stolz sein, wenn es aus eigener Kraft sein Ziele erreicht.

Bei uns gibt es keine Gewalt und es wird niemand aus unserer Gruppe ausgeschlossen. Ihr Kind erlebt Toleranz und Akzeptanz gegenüber anderen Kindern, Erwachsenen, Tieren und der Natur.

Bildungsdokumentation

Das Kibiz besagt, dass die Entwicklung Ihres Kindes beobachtet und dokumentiert werden soll. Dabei geht es nicht um Defizite, die herausgearbeitet werden sollen, sondern um die Fähigkeiten, Lernschritte und Stärken.  Wir werden jährlich ein Elterngespräch und werden die Entwicklung Ihres Kindes besprechen. 


Regeln und Rituale

Regeln und Rituale erleichtern den Kindern das Lernen und das Leben. Sie helfen ihnen die Orientierung zu finden und zu behalten.  Die Kinder und ich haben verschiedene, kleinere Regeln und Rituale. Diese können sich aber entwickeln und gegebenenfalls verändern. 

Einige Regeln sind zum Beispiel:

  • wir kommen ohne Essen an

  • in der Wohnung ziehen wir die Schuhe aus

  • nachdem wir draußen waren waschen wir die Hände

  • wir nehmen Rücksicht auf die anderen Kinder

  • wir ärgern keine Tiere, die wir in der Natur finden

  • wir werfen nicht mit Spielzeug, hauen nicht

  • wir räumen gemeinsam auf

  • wir lernen / halten uns an Verkehrsregeln 

  • vor dem Essen waschen wir die Hände

  • wir essen am Tisch

  • wir laufen nicht mit Essen oder Trinken

Einige wichtige Rituale sind unter anderem:

  • wir essen gemeinsam am Tisch

  • wir feiern Geburtstage

  • wir feiern Abschiede

  • wir haben geregelte Ruhezeiten

  • das pünktliche Bringen und Abholen (es wird leider zu oft unterschätzt wie wichtig es für die Kinder ist und wie gut sie es mitbekommen)


Grundsätze meiner Bildungsarbeit

Es gibt verschiedene Bereiche die aufgrund des gesetzlichen Auftrages in der Tagespflege gebildet werden sollen:

  • Sprache und Kommunikation

  • Körper und Bewegung

  • Musik und Tanz

  • Darstellen und Gestalten

  • Mathematik und Naturwissenschaften

  • soziale Kompetenz

In jedem dieser Bereiche werde ich Ihrem Kind die Möglichkeit geben Erfahrungen zu sammeln und sich spielerisch und mit Spaß seinen Horizont zu erweitern. Ich werde es mit den verschiedensten Spielen, Materialien, Vorschlägen und Ideen dazu anregen sich selbst in allen Bereichen zu entwickeln und positive Erfahrungen zu erleben. 

Wir werden singen, Geschichten lesen, puzzeln, turnen, malen, tanzen, die Natur erkunden, Spiele spielen, basteln und vieles mehr. Die Angebote werden regelmäßig wechseln und dem Alter, Vorlieben und Fähigkeiten angepasst. 

Johann Wolfgang von Goethe sagte: “Für Kinder ist das Beste gerade gut genug."

All die Spiele, Anregungen, Aktivitäten und selbst das Freispiel sind das Beste für Ihr Kind. Gerade in dem Alter ist es wichtig alle Bereiche zu fördern und anzubieten, es aber trotzdem nicht zu überschütten mit Informationen. Regelmäßige Ruhepausen geben die Möglichkeit das Erlernte zu verarbeiten und zu vertiefen und eine Reizüberflutung zu vermeiden

Freispiel, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht ist nicht ersetzbar. Ihr Kind wählt sein Spielmaterial aus, entscheidet über seinen Spielverlauf und bezieht gern und häufig andere Kinder mit ein. Sein selbstbestimmtes Spiel kann von mir bereichert werden durch angemessene Raumgestaltung, motivierendes Spielmaterial, durch Regeln, die Ihrem Kind Sicherheit und Zugehörigkeit bieten, durch Anerkennung, Verstärkungen und Unterstützung sowie durch eine hohe Mitbestimmung der anderen Kinder.


Tagesablauf

06:00 bis 07:30 Ankunft der Tageskinder

07:30 bis 08:15 Spaziergang zur Schule und zum Kindergarten

08:30 bis 09:00 Ankunft eventuell später ankommenden Tageskinder

09:00 bis 09:30 gemeinsamer Snack / Frühstück (Bitte Beachten Sie die Zeiten bei Ihrer Bring Planung. Diese Zeit ist nicht individuell verschiebbar)

09:30 bis 11:00 Freispiel / Angeleitetes Spielen / drinnen oder draußen im Garten 

11:00 bis 11:30 Mittagessen kochen / die Kinder werden dem Alter entsprechend mit einbezogen

11.45 bis 12:15 Spaziergang zum Kindergarten 

12:15 bis 12:45 gemeinsames Mittagessen

13:00 bis 14:00 Mittagsschlaf (Schlafenszeit ist keine Abholzeit)

14:00 bis 14:30 Zwischenmahlzeit Obst / Gemüse

14:30 bis 15:30 Spielen / Abholzeit

Wir werden verschiedene Ausflüge unternehmen, z. Bsp. ein Besuch im Zoo oder zum Spielplatz an der Kinderheilstätte in Nordkirchen. Außerdem gibt es regelmäßige Treffen verschiedener Tagesmütter aus Selm und ein Sportangebot. 

Diese Termine werden wir aber rechtzeitig vorher absprechen, damit Sie die Möglichkeit haben Ihr Kind vorzubereiten und rechtzeitig zu bringen, damit wir den ganzen zur Verfügung stehenden Tag ohne Stress ausnutzen können. 


Ziele und Formen der Zusammenarbeit mit Ihnen als Eltern

Ohne Sie als Eltern funktioniert es nicht. Die Zusammenarbeit mit Ihnen hat einen hohen Stellenwert in meinem Job. Sie als Eltern sind der Ansprechpartner wenn es um Ihre Kinder geht.  Damit diese Partnerschaft zwischen Ihnen und mir funktioniert ist Offenheit, Vertrauen und das Einhalten von Absprachen, von beiden Seiten, von größter Wichtigkeit. 

Während der Bring,- Holphase können wir uns kurz austauschen. Sie haben die Möglichkeit mir von den wichtigen Ereignissen des Vortages oder Wochenendes zu erzählen, damit ich auf die aktuellen Bedürfnisse besser eingehen kann. Wichtig ist zum Beispiel, ein Sturz, eine schlechte Nacht, ein erlebnisreiches Wochenende.. Ich werde Ihnen ebenso “wichtige” Ereignisse mitteilen, damit Sie auch über den Tagesablauf Ihres Kindes informiert sind und sich über das Erlebte mit Ihrem Kind unterhalten können. 

Bitte sprechen Sie mich auch bei Bedenken, Kritik oder anderen Wünschen an. Nur so können wir es schaffen eine gute Vertrauensbasis für eine schöne Zeit in der Tagespflege zu erreichen. 

In diesem Zusammenhang möchte ich Sie nochmals an die beidseitige Schweigepflicht erinnern, Sie befinden sich in unserem Zuhause, alles was hier passiert, bleibt hier und wird auch hier besprochen. Wenn Sie mir versprechen, nicht alles zu glauben was  Ihr Kind von hier erzählt, verspreche ich Ihnen, nicht alles zu glauben was Ihr Kind von zuhause erzählt. Wie im Abschnitt Eingewöhnung beschrieben, benötige ich bereits in der Zeit Ihre Hilfe, damit ich eine für später funktionierende Bindung aufbauen kann.  Ich werde in regelmäßigen Abständen Elterngespräche  um die Entwicklung Ihres Kindes ausführlicher zu besprechen. Somit haben Sie einen besseren Blick auf Ihr Kind in der Tagespflege und für mich kann sich ein besserer Blick auf das Verhalten Ihres Kindes verdeutlichen.


Eingewöhnung und Abschied

In einem Sprichwort, dessen Verfasser ich leider nicht kenne heißt es:

Ein Kind nach den Anleitungen eines Buches zu erziehen, ist gut, nur braucht man für jedes Kind ein anderes Buch.

Die Eingewöhnung ist genauso individuell wie jedes dieser Bücher.Sie wird auf jedes Kind ganz persönlich abgestimmt, aber nach dem Berliner Modell durchgeführt. Die Eingewöhnung läuft in der Regel über einen Zeitraum von 2 - 4 Wochen. Diese Zeit planen Sie bitte vor dem Betreuungsbeginn mit ein, damit es keine Probleme mit Ihrer Arbeitsstelle gibt.  Das Berliner Modell teilt die Eingewöhnung in verschiedene Phasen. Sie als Eltern können und müssen die Eingewöhnungszeit unterstützen. Dabei sollten Sie folgendes beachten.

In der ersten Phase suchen Sie sich eine gemütliche Ecke in unserem Raum und verhalten sich passiv. Sie reagieren auf Annäherung und Blickkontakte Ihres Kindes, nehmen jedoch nicht von sich aus den Kontakt auf oder bedrängen es etwas zu tun oder sich zu entfernen.  Sie halten das Übergangsobjekt bereit das Sie jeden Tag mitbringen. Sie verhalten sich auch ebenso passiv zu den anderen Kindern oder Dingen. Sie sollen während der Zeit lediglich der sichere Hafen für Ihr Kind sein.  Die Details werden wir bei der ersten Eingewöhnung intensiv besprechen. 

Der Abschied ist ebenso, wie die Eingewöhnung ein großer weiterer Schritt im Leben Ihres Kindes. Auch auf diesen letzten Tag wird Ihr Kind und ebenso die komplette Gruppe von mir und bestenfalls auch von Ihnen vorbereitet. 

Am Tag des Abschiedes werden wir ein kleines Abschiedsfest mit allen Tageskindern feiern. 


Besonderes

Die Geburtstage der Kinder werden wir mit einer kleinen Party feiern. Es steht Ihnen natürlich frei einen Geburtstagskuchen oder Ähnliches mitzubringen. Ebenfalls werden wir zum Abschied jedes Tageskindes ein kleines Abschiedsfest veranstalten. Vor allem in den Ferien werden wir, zusammen mit meinen eigenen Kindern Ausflüge unternehmen. 


Fortbildung und Vernetzung

Da ich eng mit der Kindertagespflege in Selm zusammenarbeite, nehme ich an regelmäßigen Fortbildungen teil und habe auch die Möglichkeit jederzeit auf das Netzwerk zurück zu greifen und organisatorische oder fachliche Hilfe zu bekommen.

  • Zertifikat Tagesmutter
  • Schulung Alltagsintegrierte Sprachbildung
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